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Dienstag, 17. April 2018

Neustart?

Hallo ihr

Ich denke momentan sehr viel darüber nach, was ich mit dem Blog machen soll. Ob ich ihn einfach stilllegen soll, ob ich das ganze Konzept  (huh welches Konzept?!) ändere, ob ich auch Videos posten soll.. etc.
Hab mir sogar überlegt auf Youtube mit Videos  anzufangen, aber ich trau mich nicht. Hater gibt es überall. Menschen die dir nichts gutes wollen.
Ich wüsste nicht mal über was ich reden sollte, ob es jemanden interessieren würde.

In zwei Wochen ist mein Praktikum vorbei.. Ist okay so. War jetzt doch 7 Monate da.

Nochmal zu der DIS Sache. Ich habe nie behauptet, dass ich das habe! Es muss nicht immer alles als Diagnose schwarz auf weiss stehen! Man kann auch mit Dingen Probleme haben, ohne, dass gerade eine Diagnose darauf folgt. Das wollte ich einfach mal sagen.

Wenn man eine Diagnose bekommt, hat man nicht automatisch alle  Symptome davon. Man hatte die aber auch schon bevor man eine Diagnose, einen Namen für das hat. Ich habe schon oft gehört sie war in einer Klinik und hat das und das, ich weiss nicht wie ich mit ihr umgehen soll.
Mensch, ich bin doch immer noch ich und egal ob jetzt was mehr oder weniger auf der Diagnoseliste steht, bin ich doch immer noch ein Mensch und nicht meine Diagnose?

Meine Meinung.

Dienstag, 10. April 2018

Soll ich mich rechtfertigen oder nicht?

Hey hallo

Ich habe mitbekommen, dass es gerade einige Anregungen unter dem letzten Post gegeben hat und ich hatte jetzt während dem Spätdienst die 'Zeit' zu überlegen, ob ich mich dazu äussern werde oder nicht.
Um vorab klarzustellen: Ich stelle mir selbst keine Diagnosen! Ausserdem weiss ich auch noch nicht so genau, wie gut ich es finde, dass oft einfach mit Diagnosen rumgeschmissen wird.. Es ist etwas schwarzes, dass immer auf etwas weissem stehen bleiben wird.. Als hätte man die Symptome vorher nicht gehabt. Als gäbe es nicht die Chance ohne etwas zu leben oder nach einer Zeit gut damit leben zu können..
Der Stempel bleibt. Wird immer bleiben..
Gerade wenn es um so (meiner Meinung nach) komplizierte Diagnosen wie die DIS geht, bin ich mega vorsichtig!
Mir wurde auch schon gesagt, dass es Tendenzen dazu gibt und, dass nicht jede DIS gleich stark ausgeprägt ist etc.. Ich konnte und werde es immernoch nicht glauben..
Andererseits muss ich auch sagen, dass ich nicht sehr oft über Diagnosen schreiben oder geschrieben habe, also bitte schreibt nicht *das hat Eli nicht* oder sowas. Ihr wisst nicht alles von mir. Ihr wisst einen winzigen Teil von mir und dass liegt daran, dass ich sehr unregelmässig schreibe und ja.. Ich möchte euch einfach bitten, solche Aussagen zu unterlassen.

Danke an Anonym, der mich Mitte 20 geschätzt hat :o Krass. Es gibt so heftige Unterschiede..

Es gibt wieder so viel, worüber ich schreiben könnte *hust* Osterwochenende zum Beispiel *hust*..

Gute Nacht euch!

Sonntag, 18. März 2018

Sonst noch was?

Wow ich melde mich ja regelmässig. Liegt vermutlich an der grossen Popularität dieses Blogs *ironie off*.
Juckt ja niemanden gross, nicht mal mich selbst.
Danke an Hikikomori für deinen Kommentar :)

Ich hatte gerade eine Woche Ferien. Ich habe das Gefühl, ich hab davor nie gearbeitet und müsste es morgen auch nicht. Es ist alles surreal.
Es ist schwer irgendein Anfang zu finden für das, was ich eigentlich alles gerne loswerden würde.
Ich hatte am Montag Geburtstag und bin jetzt 19 Jahre alt. Diese Zahl erscheint mir mega komisch. So richtig unpassend. Vielleicht muss ich mir die Haare abschneiden oder doch wieder braun färben, damit ich wenigstens auch so aussehe und nicht wie (meiner Meinung nach) 13?
Hier mal ein Bild.
So seh ich ja nicht 24/7 aus. Meistens laufe ich ungeschminkt und im Trainer herum. Okay, dass wird sich jetzt wieder ändern zu "morgens Pyjama/Trainer, nachmittags & abends Arbeitsklamotten und dann wieder in den Trainer. 
Abwechslungsreich was? 

Irgendwie läuft so viel momentan, dass ich das Gefühl habe stehen zu bleiben. 

 Ich hatte auch kurzzeitig eine wirklich emotionale Phase. (Klar vielleicht liegt das daran, dass ich dort grad meine Tage hatte bzw. kurz danach). Aber ich habe seit eeeeeeh und jeeee nicht mehr geweint und diese paar Tage konnte ich echt alle paar Minuten mit Tränen in meinen Augen rechnen.
(Btw, das Bild war in meiner IG Story, auf dem privaten Account, also falls den jemand kennt, kennt der auch das Bild)






Dieses Bild. Naja, da muss ich gar nichts mehr zu sagen. Es ist schon März und es läuft nichts so, wie ich jemals gedacht hätte, dass es laufen würde.
Ich weiss grad nicht was ich schreiben soll. Ich könnte eigentlich meine Tagebucheinträge abfotografieren und hier posten, aber das wäre dann ca. das gleiche wie jetzt. 
Whatever. 
Keine Ahnung wie s weiter geht. Ob es weiter geht. Wie lange es noch weiter geht. 

Dienstag, 16. Januar 2018

Es geht bergab

Ich kann es spüren. Ich merke doch, dass es bergab geht. Warum tue ich dann nichts dagegen? Ich kann nicht. Ich bin von Aussen gesteuert. Ich habe die Kontrolle nicht. Ich musste sie abgeben. Es hat Vor- und Nachteile. Ein grosser Nachteil ist, dass ich nie weiss, ob ich einen Tag heil überstehe oder nicht.
Ich versuche Menschen und Sprüche zu finden, welche diese Situation kennen bzw beschreiben. Es ist schwer. Ich suche nach Antworten und finde so gut wie keine.
Ich hatte mir doch geschworen, dass ich arbeiten gehe ganz egal wie es mir geht. Beim letzten Post habe ich darüber geschrieben, dass ich mich krank gemeldet hatte (ja ich musste den letzten Post daneben öffnen, weil ich sonst keinen Plan mehr habe.)Ich hatte so Angst, dass wenn ich einmal damit anfange mich krank zu melden, ich es immer wieder tun werde. Gut. Eine Woche später und so ist es. Ich habe mich für heute und morgen krank gemeldet. Hätte meinen Therapietermin morgen zu 90% verpasst, wenn ich ihm nicht eine Mail geschrieben hätte und in seiner Antwort stand, dass wir uns morgen ja sehen. 
Ich werde Donnerstag arbeiten gehen. Ich muss. Reiss dich zusammen Elli! 

Ich kann nicht mal beschreiben, was momentan abgeht. Der Tag beginnt, ich wache auf, gehe arbeiten oder auch nicht , hab Feierabend, gehe in irgendein Laden, gehe nachhause, mache mir mein Mittagessen für den nächsten Tag bereit, trinke Alkohol, liege im Bett, schaue Videos oder Serien, bin am Handy, schlafe irgendwann ein und schon beginnt alles von vorne. 
Ich fühle mich nicht mehr wie ein Mensch. Ich weiss nicht wer ich bin. Wer ich war. Ich suche Bilder, Videos, Anhaltspunkte darauf, wer ich war. 

Jeder Tag zieht an mir vorbei und ich bekomme es nicht wirklich mit. Ich mag nicht mehr. Ich weiss nicht, wie lange ich das noch aushalte.

Dienstag, 9. Januar 2018

Gutes Neues und so

Viel ist passiert seit dem ich das letzte mal geschrieben habe. Von wegen dieses Jahr komme ich nicht in die Klinik blabla ich war im November doch noch eine Woche dort. Wow good Job. YAY. Nicht. Was solls. Konnte dann immerhin raus. Durfte erst wieder raus, als ich einen Anschlusstermin hatte, weil der derzeitige Therapeut über die Klinik hat ausrichten lassen, dass er mich aus Kapazitätsgründen nicht mehr nehmen kann. Danke.
Dezember. Keine Ahnung. Dies das, Weihnachten, Silvester, 2018.
Irgendwie so.
Ich hab meine Verwandten in Deutschland überrascht. Bin über Weihnachten/Silvester zu ihnen gefahren ohne dass sie es wussten. yay me.

Ich fühl mich grad unglaublich fett. Drei Mandarinen, zwei Knäckebrot mit Magerquark und Honig und nochmal ein Becher gespritzten Weisswein später. Es ist 22:30 Uhr. Hab mich das erste mal 'freiwillig' krank gemeldet auf der Arbeit. Also für morgen. Ich hasse mich dafür.
Wow ich habe grad so viel für mich selbst übrig wie man merkt. pff.

Donnerstag, 2. November 2017

Was soll ich denn machen..?

Hey ihr..

2 Stunden ist es her. Die letzte Fressattacke, welche natürlich auf dem Klo geendet hat. Und jetzt hab ich auch noch das Gefühl, ich hätte es verdient Abendbrot zu essen. Haha. Es ist eigentlich zum heulen und ich würde grad so gerne heulen und jemanden haben, der da ist. Niemand. Klar, ich könnte um Hilfe bitten. Könnte jemanden anrufen, aber das ist nicht dasselbe wie wenn jemand "körperlich" da ist. Was ist das denn? Verzweiflung? Angst? Nein.. ich weiss echt nicht wie ich das benennen soll.. Wie nennt man das denn? Wenn die Tränen schon ständig hinter den Augen bereit sind. Wenn es schmerzt. Wenn man alles aufgeben will. Ausgelaugt? Durcheinander? Einsam? Erschöpft? Leer? Müde? Hilflos? Ich denke alles würde zutreffen.
Ich bin natürlich auch doof und höre mir noch so super duper traurige Musik an. Ich hoffe aber, dass ich damit wenigstens mal wieder heulen könnte..
Sometimes when I close my eyes I pretend I'm alright but it's never enough..
Wisst ihr was mir auch zu schaffen macht? Ich hätte echt nicht damit gerechnet, dass es mir so viel ausmacht, aber vor knapp einem Jahr (18.11.16), bin ich das erste mal in die Klinik gekommen. Das heisst, vor einem Jahr gings mir echt mies. Eigentlich tägliche Selbstverletzung, eigene Wohnung (mitm Kollegen), täglich Alkohol, manchmal gekifft, dann fing es an, dass ich immer öfter verschlief, bis spät in die Nacht wach war, probierte mit Ritalin vom Kolleg zu lernen etcetc.
Vor einem Jahr war ich noch 7-8kg schwerer als jetzt.. wow wenigstens etwas gutes am Jetzt. In sechs Tagen vor einem Jahr (08.11.16), musste ich einen Non-Suizid Vertrag unterschreiben. War zwei Stunden bei meiner damaligen Therapeutin (ich vermisse sie Abgrundtief momentan!!!). Oh hallo Tränen.
Mir geht es nicht so schlecht wie letztes Jahr, was doch eigentlich gut ist, nicht? Ich komme diesen Monat, dieses Jahr nicht mehr in die Klinik! Nein! Ich habe jetzt das Praktikum was ich machen muss. (oh Gott es macht mich fertig) Ich kann nicht schon wieder weg! Ich muss zur Arbeit. Ich muss zeigen, dass es mir gut geht. Es geht mir gut. Es muss mir gut gehen!

Es war dann übrigens doch keine Psychologin, sondern ein Psychologe. Er wäre bestimmt ein guter Psychologe für mich, aber das Praktikum zerstört auch das wieder, wegen den Terminzeiten... Ich könnte erst ab 16:30 Uhr (weil ich bestimmt nicht früher gehen "will" wegen meiner scheisse..) und das ist halt zu spät. Ich vermisse eine Vertrauensperson. Ich vermisse meine ehemalige Therapeutin. Ich bin grad echt am verzweifeln. Und das bringt mich noch mehr zum verzweifeln, denn wenn ich das sage.. wenn ich merke, dass ich an einem Punkt bin, an dem es mir echt scheisse geht.. dann ist echt nicht gut..
Aber es geht vorbei. Es wird vorbei gehen. Vermutlich lache ich in ein paar Minuten wieder über mich selbst.

Ich mag nicht mehr schreiben, auch wenn noch so sososo viel ungesagt ist.

Sonntag, 22. Oktober 2017

Rückfälle

Guten Abend miteinander

Ich habe schon länger nichts mehr von mir hören lassen, tut mir leid.. Aber ich denke nicht, dass es irgendjemandem aufgefallen ist.
Bereue es jetzt schon, dass ich das zweite Somersby nicht mitgenommen habe.
Aktuelle Situation: Ich bin seit drei Wochen Praktikantin in einem Krankenhaus und habe ein Personalzimmer. Mein Arbeitsbeginn ist um 6:45 Uhr und Feierabend habe ich um ca. 15:50 Uhr. Dazwischen habe ich einmal 15 Minuten "Znünipause" und 30 Minuten Mittagspause. Ich arbeite (momentan noch) nur im Frühdienst und unter der Woche.

Essen: Fuck off! Ich hatte es doch so gut unter Kontrolle, hatte abgenommen und ja. Momentan (also unter der Woche) klappt alles sehr gut. Ich kanns ja auch gut kontrollieren, weil ich mein Essen selbst mitnehme und deshalb auch alles auf die Waage stellen kann und so weiss, wie viele Kalorien ich esse. Ich hatte vor dem Praktikum mega Angst, dass ich mein Fitbit nicht tragen kann und dann nicht weiss, wie viele Kcal ich verbrenne und so nur noch zunehme, aber habe eine Lösung gefunden und trage mein Fitbit jetzt am Bein. Das ist doch kranke Scheisse! Naja, ich weiss nicht genau wann, aber vor "ein paar" Wochen (ich glaube bei meinen Verwandten in Deutschland) haben die Fressattacken wieder begonnen.. Immer abends.. Ich habe Nutella gelöffelt und gegessen, was ich gefunden habe. Ich dachte, ich nehme xy kg zu in Deutschland, aber nein! Nichts da. Habe sogar beinahe abgenommen (ca. 200g). Dann fingen die abendlichen Fressanfälle an mehr und grösser zu werden. Mehr Nutella, mehr Süsskram, mehr mehr mehr.. Bis es dazu kam, dass ich es wieder erbrach.. Ich dachte, ich habe das unter Kontrolle, aber nein. Es ist wieder vollkommen ausser Kontrolle.. Alleine gestern Abend hatte ich drei b/p Anfälle (binge/purge). Zuerst süss, dann salzig und wieder süss. Heute hatte ich auch wieder einen.. Das schlimme ist, dass ich es nicht mal will! Ich habe weder Hunger noch Lust darauf. Zum Teil entstehen diese Anfälle aus Langeweile!! Das macht doch keinen Spass! Also wer denkt, dass das witzig sei oder toll, ist es nicht!
Nach jedem FA denke ich mir jetzt hörst du aber wieder auf! Du weisst, dass das keine Methode zum abnehmen ist! Du hast nicht mal hunger, also hör auf! Und schon bin ich wieder am Gummibärchen essen. Es ist mir ehrlich so peinlich. Ich hoffe so, dass ich es wieder reduzieren und ganz damit aufhören kann. Eigentlich wäre mein Ziel, dass ich aufhöre Kalorien zu zählen, alles abzuwiegen und mich selbst auch nicht mehr zu wiegen.. Ich nehme es mir so ziemlich jeden Abend vor, aber ich kriegs nicht hin.
Das ist doch so ne scheisse! Und ich kriegs nicht hin!

Am Mittwoch habe ich ein Erstgespräch bei einer Psychologin. Gehe nicht mehr zu meinem Psychiater, da es einfach nicht gepasst hat! Ich hatte jetzt also 3-4 Wochen keinen Termin mehr.

Es gäbe noch so so viel was gerade abgeht, aber irgendwie reicht es gerade..

Sorry das ich so verkacke!